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Holocaust - MG Süddeutscher Verlag kontra DER GLÖCKEL

Der OBERSTE GERICHTSHOF hat gesprochenNeue Klage zu "Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005" eingetroffenVor einigen Tagen, am 3. Mai 2005, wurde der "Tag der Pressefreiheit" weltweit begangen und der Einschränkungen der Informationsfreiheit in unterschiedlichsten Ländern gedacht. Oftmals fällt der Blick, gerade wenn es um Presse- & Informationsfreiheit, Zensur, Medienmanipulation und äußere Einflußnahme geht, auf einschlägig bekannte Länder, die doch weit entfernt sind. Ob Journalisten, die im Irak "versehentlich" in die Schußlinie der alliierten Truppen gelangen, inhaftierte Online-Journalisten im asiatischen Raum, oder ebenso die hinter Gittern befindlichen Angehörigen der schreibenden Zunft auf Kuba - alles tragische Gegebenheiten, weit weg.

Wie gegenwärtig jedoch die Einschränkung der Pressefreiheit gerade in den deutschsprachigen Ländern im realen Leben existent ist, das erlebt selbst DER GLÖCKEL (vorm. muenchnernotizen) seit einigen Jahren. Der Unterschied besteht im wesentlichen Punkt darin, daß mit der feinsten Klinge der Gesetze gearbeitet wird und letztendlich über das Druckmittel der wirtschaftlichen Komponente, sprich Geld, vorgegangen wird. Klagen werden beispielsweise durch die Link Zeugen Jehovas-Organisationen derart hoch angesetzt, daß Anwaltspflicht besteht und Betroffene wegen der Kosten die Instanzenwege oftmals meiden.

Die Bandbreite wie versucht wird ein Medium mundtot zu machen oder den Informationsfluß zu einzelnen Fällen zu unterbinden oder zu entschärfen ist vielschichtig. Ob nun über einen Fall des Menschenhandels (Link Das Foetibus Projekt) in einem anderen Medium berichtet wird oder nicht, wurde zwischen einem Redakteur und einem Staatsanwalt abgesprochen. Ob ein internes Link Gesetzesbuch der Zeugen Jehovas, das Grundrechte mehrfach aushebelt, veröffentlicht werden darf oder nicht, darüber befindet zur Zeit das Oberlandesgericht Frankfurt/Main und nunmehr folgt der Fall unserer Reportage Link "Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005".

Auf den Punkt gebracht, haben wir in dieser Reportage den Nachweis erbracht, daß Unternehmungen, deren Unternehmensgegenstand die Veräußerung von Fotos unter anderem durch Lizenzvergaben ist, Fotographien zum/über das Vernichtungslager Auschwitz verkauft haben, die 1. gar nicht aus Auschwitz stammen , 2. mit falschen Bildtexten versehen waren, 3. Nachstellungen enthielten und 4. mit falschen Datenangaben versehen wurden. Mit Fotos aus Auschwitz lassen sich im Gedenkjahr gute Geschäfte machen, so finden die doch teilweise spektakulären Fotos auch guten Absatz bei unterschiedlichsten Medien. Diese "falschen" Bilder wurden im Lauf der letzten Monate von einigen Millionen Menschen konsumiert, fanden sie sich doch beispielsweise in der Link BILD-Zeitung und auch im STERN (Print- als auch Link Online-Ausgabe) wieder.

Die betroffenen Firmen, wie die Link AKG-Images GmbH, sowie den zur Mediengruppe Süddeutscher Verlag gehörenden Link SV-Bilderdienst der DIZ München GmbH, ersuchten wir um Stellungnahme, ebenso die Medien hinsichtlich der Reportage.

AKG-Images sparte sich die Stellungnahme und sperrte uns einfach den Zugang zu ihrem Portal.

Kein Zutritt mehr
Kein Zutritt mehr zum Portal von AKG-Images.de

Beim SV-Bilderdienst der DIZ München GmbH wiegt der Sachverhalt durch den deklarierten Umstand, daß deren Mitarbeiterin erklärte, daß die besagten Fotos, unter anderem mit der Bildnummer: Link 00087558 "Häftling mit Zange" und Nr.: Link 00087557 "Häftlinge vor Ofen", aus eigenen Beständen herrührten, noch schwerwiegender - Dies insofern, als davon ausgegangen werden kann, daß die Bildbeschreibungen in den letzten Jahrzehnten nicht geändert wurden. Seit eben Jahrzehnten diese Fotos zu Auschwitz falsch waren, was Ort, Datum und Deklaration betrifft. Banal ausgesprochen "Geschichtsverfälschung" betrieben wurde, wie es das wissenschaftliche Portal Link SoKoS (Sonderkommando - Studien) in seiner Anmerkung zu unserer Reportage am 4.5.05 bezeichnete. Hierzu ein Auszug des Originaltextes von SoKoS:

"Problematisch wird es erst dann, wenn Falschinformationen kolportiert werden und damit Geschichtsfälschung betrieben wird. Der dadurch entstandene Schaden ist zu groß, als daß er bagatellisiert werden könnte. In Zukunft werden sich jedenfalls weder die verantwortlichen Redaktionen noch die Bildagenturen auf Unkenntnis berufen können." (Link Zur vollständigen Veröffentlichung)

Weil keine Stellungnahme bei uns eintraf, versuchten wir in der 22. Kalenderwoche vielfach mit RADIO GLÖCKEL (vorm. muenchnernotizen) abwechselnd den Geschäftsführer der DIZ München GmbH., Herrn Dr. Mauler oder die beiden Geschäftsführer der Mediengruppe Süddeutscher Verlag, Herrn Jenke und Herrn Lutz zu einer Live-Stellungnahme zu erreichen. Wie man Link hören kann, schlugen unsere Kontaktversuche fehl.

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