zum neuen TV-Beitrag von DER GLÖCKEL

zur neuen Publizierung von DER GLÖCKEL


Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL

AGB
Auto
Bild & Literatur
Computer
eBay
Ernährung
Esoterik
Film
Filmkritiken
Gesellschaft
Gesundheit
Host Europe
Impressum
Investigativ
Konsument
Kriminalität
Kunst
Leserbriefe/Fanpost
Medien
Momentaufnahme
Motorrad
Musik
Nationalsozialismus
Offene Briefe
OGH 4 Ob/71 06d
Politik
Presse
Religion
Rezensionen
Routenplaner
Satire
Sport
Suche
Tiere
Tourismus
TV-DER GLÖCKEL
Umfragen
Umwelt
Veranstaltungen
Verkehr
Werbung kritisch
Wetter D|A|CH
Wirtschaft
Wissenschaft
Zeugen Jehovas
Zitate


Serien:
Pflegeskandal HILFSWERK


Die deutsche Sprache geht den Bach hinab
Sequenzschnitt Strasse
Zuckergehalt in Getränken
Sexualität und weibliches Geschlecht - als Ablenkungsmanöver der Werbung
Das Spiel der Mächte
Weitere Medien des Herausgebers

Papst Johannes Paul II. - Ioannes Paulus PP II

Mag die katholische Kirche durch verschiedenste Skandale erschüttert sein und mögen viele Katholiken die Flucht aus der Struktur angetreten haben; egal wie man den Konservativismus und die Ausrichtung in dieser Kirche persönlich sieht - man kann nicht umhin der Person Karol Wojtyla Respekt zu zollen. Einem Menschen, der mit seinem Leben ein Zeichen gesetzt hat, dass uns allen zu denken geben sollte. Ein Zeichen, das auffordert das eigene Leben in die Hand zu nehmen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und vor allem das Ich immer wieder zu relativieren.

Die erschütternden Bilder des todkranken Karol Wojtyla während der Osterliturgie sind durch alle Medien gegangen. Die Mühsal, die dieser "Auftritt" bereitet hat, war spürbar - doch es war seine Aufgabe. Es war in seinem Selbstverständnis, dass diese Aufgabe mit festem Willen zu Ende geführt werden muss. Seine medial kolportierte Aussage "Ein Papst stirbt nicht im Krankenhaus, sondern im Vatikan.", sowie der gefasste, würdevolle Abschied, der in klarem Bewusstsein erfolgte - er eint die Menschen jetzt weltweit in der Trauer.

In den Medien wurde der Papst immer wieder mit Christus verglichen, beide würden ihr Kreuz bis zum Ende tragen. Der Papst selbst meinte, dass er nicht zurücktreten könne, denn Christus wäre auch nicht vom Kreuz gestiegen.

So setzt Karol Wojtyla mit seinem Leben das Zeichen. Das Zeichen, ein Leben in gläubiger Gelassenheit zu führen, sich selbst nicht so sehr wichtig zu nehmen, aber eben die Aufgabe, die man übertragen bekommt für sein Leben mit festem Willen und Gottvertrauen in die Hand zu nehmen und umzusetzen. Er ist diesen Weg gegangen.

Link Bollettino N. 0183 Presseamt des Heiligen Stuhl über das Ableben des Papstes (pdf)
Link Biographie Johannes Paul II.

© Copyright DER GLÖCKEL 2006 - alle Rechte vorbehalten

Bookmark and Share