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Papst Johannes Paul II. - Ioannes Paulus PP IIMag die katholische Kirche durch verschiedenste Skandale erschüttert sein und mögen viele Katholiken die Flucht aus der Struktur angetreten haben; egal wie man den Konservativismus und die Ausrichtung in dieser Kirche persönlich sieht - man kann nicht umhin der Person Karol Wojtyla Respekt zu zollen. Einem Menschen, der mit seinem Leben ein Zeichen gesetzt hat, dass uns allen zu denken geben sollte. Ein Zeichen, das auffordert das eigene Leben in die Hand zu nehmen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und vor allem das Ich immer wieder zu relativieren. Die erschütternden Bilder des todkranken Karol Wojtyla während der Osterliturgie sind durch alle Medien gegangen. Die Mühsal, die dieser "Auftritt" bereitet hat, war spürbar - doch es war seine Aufgabe. Es war in seinem Selbstverständnis, dass diese Aufgabe mit festem Willen zu Ende geführt werden muss. Seine medial kolportierte Aussage "Ein Papst stirbt nicht im Krankenhaus, sondern im Vatikan.", sowie der gefasste, würdevolle Abschied, der in klarem Bewusstsein erfolgte - er eint die Menschen jetzt weltweit in der Trauer. In den Medien wurde der Papst immer wieder mit Christus verglichen, beide würden ihr Kreuz bis zum Ende tragen. Der Papst selbst meinte, dass er nicht zurücktreten könne, denn Christus wäre auch nicht vom Kreuz gestiegen. So setzt Karol Wojtyla mit seinem Leben das Zeichen. Das Zeichen, ein Leben in gläubiger Gelassenheit zu führen, sich selbst nicht so sehr wichtig zu nehmen, aber eben die Aufgabe, die man übertragen bekommt für sein Leben mit festem Willen und Gottvertrauen in die Hand zu nehmen und umzusetzen. Er ist diesen Weg gegangen.
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