![]() |
Titelseite Serien: Pflegeskandal HILFSWERK Die deutsche Sprache geht den Bach hinab "Juristische Spitzfindigkeiten" Sequenzschnitt Strasse Zuckergehalt in Getränken Sexualität und weibliches Geschlecht in der Werbung Das Spiel der Mächte Deutsche Flotte Weitere Medien des Herausgebers |
|
Das Medien Monopol von M.A. VerickDas Medien Monopol wurde 2006 durch den Rainer Bloch Verlag veröffentlicht und weist als Autor einen M. A. Verick aus. M. A. Verick ist jedoch nicht der Realname, sondern ein Pseudonym des Verfassers. Dieser wird seine Gründe haben, warum er nicht seinen Klarnamen deklariert. Auf den ersten Blick, erinnert die Buchstabenfolge M. A. Verick an die Hauptfigur MAVERICK des im Jahre 1986 in die Kinos gekommenen Action-Films TOP GUN (Tom Cruise) - oder den klassischen Westernhelden (James Garner 1957, Mel Gibson 1994). Ob der Autor mit der Wahl seines Pseudonyms allerdings eine Anlehnung an eine dieser Figuren beabsichtigt hat, ist nicht bekannt. Für einen kritischen Medienkonsumenten ist jedoch das Interesse für den Verfasser als auch für den Buchinhalt untrennbar miteinander verbunden. In Das Medien Monopol sind genug Zeugnisse für umfassende Recherche zu finden. Beispiele zeigen, daß sich der Autor offensichtlich gut in der Szenerie Wirtschaft, Medien und Journalismus auskennt oder sich auch darin bewegt. Das Medien Monopol ist eine Lektüre, dessen Kern im Aufzeigen von wirtschaftlichen Netzwerken, auch in Form von Einzelpersonen, liegt, und wie diese direkten wie indirekten Einfluß auf Medien und auch die Politik ausüben und vor allem die Kontrolle über Medien als integralen Bestandteil ihres profitabeln Wachstums auszunutzen wissen. Der Autor zeigt mit einer bemerkenswerten Bandbreite Fallbeispiele auf, die Bereiche ansprechen, die für den Durchschnitts(medien)konsumenten augenscheinlich in keinem kausalen Zusammenhang stehen. Er stellt seine eigenen Thesen auf, verknüpft diese mit Fragen und fundamentiert mit Fakten, so zum Beispiel Amok-laufende Schüler in den USA im Zusammenhang mit dem Aufmerksamkeitsmittel Ritalin.
Zugegeben, wer sich bis dato mit der Thematik, dem Medienmonopol, in keinster Weise befaßt hat, der mag diese Lektüre unter den Aspekt der Verschwörungstheorien klassifizieren, weniger ansprechbar finden und als Fiktion abtun. Vorteilhaft sind eigene Erkenntnisse und Erfahrungen in diesem Bereich, denn dann wird Das Medien Monopol zu einer durchaus wissensbereichernden Lektüre. Aus unserer Sicht, jedoch bedauernswert, daß M.A. Verick sich hinter einem Pseudonym verbirgt, weil es damit in der breiten Masse an inhaltlicher Kraft verliert und keine Persönlichkeit mit dem Inhalt identifiziert werden kann. Zugebilligt müssen dem Autor jedoch eigene schützenswerte Interessen werden - wer so offensiv mit einem derartig brisanten Stoff in die Öffentlichkeit geht, geht auch ein nicht unbeachtliches Risiko ein … wenn Sie verstehen, was damit gemeint ist. Das Medien Monopol ist für all diejenigen von Interesse, die über den Tellerrand des Alltages hinausblicken möchten und sporadisch, wenn auch nur intuitiv, ein Mißbehagen gegen mediales "Einseifen" verspürten. Folgendes Detail sollte auch Menschen, die mit Medienbeobachtung oder Medienkritik rein gar nichts am Hut haben, zu denken geben: Suchen Sie doch einmal in einer Suchmaschine im Internet zu einer Rezension oder Buchvorstellung von Das Medien Monopol in einem Massenmedium. Wenn Sie fündig werden sollten, würden wir uns über Ihre Zuschrift durchaus freuen. (Webmaster[at]DerGloeckel.eu) Die Betonung liegt auf Rezension oder Buchvorstellung in einem "Massenmedium" im herkömmlichen Sinn, womit weder Blogs, noch Foren oder ähnliches gemeint sind, die das Buch nicht als Humbug darstellen, sondern als bereichernden kritischen Beitrag zum allgemeinen Verständnis zu Medien deklarieren. Buchauszüge aus
Privater Waffenbesitz sei gefährlich... Waffenbesitz gehört (wie in Europa) scharf kontrolliert (damit nur die Kriminellen Waffen haben). Eine Verfassungsänderung ist aber nur mit Zustimmung der großen Masse möglich. Wie diese manipulieren? Ganz einfach: Minderheiten in Großstädten werden zunächst von Wohlfahrtsprogrammen finanziell abhängig gemacht (wer arbeitet, verliert den Sozialhilfeanspruch, also wird nicht gearbeitet). Jahre später werden diese Programme gestrichen. Wer jahrelang von Stütze gelebt hat, findet nicht sofort einen ausreichend bezahlten Job, sondern wird - sobald mittellos - in der Regel in die Kriminalität gezwungen. Gleichzeitig wird (von den Agenten der Drahtzieher) auf dem Schwarzmarkt ein großes Angebot an preiswerten Drogen (Crack) und Schusswaffen (MiamiMac) garantiert. Das führt zu steigender Drogenabhängigkeit, höherer Kriminalität und Mordfällen, die natürlich von den Medien täglich bis zur Hysterie aufgebauscht werden. Die breite Bevölkerung ist verunsichert, fühlt sich bedroht und fordert schärfere Waffengesetze, immer vergessend, dass Kriminelle sich nicht um Waffenvorschriften kümmern. Gleichzeitig werden Schulkinder mit legalen Drogen (Prozac, Ritalin etc.) betäubt und zu Gewalttaten manipuliert - vielleicht nur durch Prozac, das Gewaltbereitschaft fördert, vielleicht auch durch Videospiele, Filme etc., vielleicht ... Wer hatte nicht schon mal Haß auf einen Lehrer? Seltene Extremfälle erschießen ihre Lehrer und Klassenkameraden und dann - wie auf Pavlovs Knopfdruck - immer sich selber. Die Leichen der Mörder verschwinden oder werden von Spezialärzten untersucht, die auf den zweiten Blick alle Geheimdienstkontakte sind oder haben. Aussagekräftige Untersuchungsergebnisse existieren nicht. Die Schulmorde lösen eine Medienhysterie aus, die komischerweise immer gleich lautet: Die Schüler werden der Neo-Nazi Szene zugeordnet und Waffenbesitz muß schärfer kontrolliert werden. Als Nazi-Beweis reichen z.B. schwarze Trenchcoats oder rassistische Bemerkungen. Schwarze Trenchcoats werden aber in den USA von vielen sog. "Gothics" getragen (gibt es auch in Deutschland: weiße Gesichter, schwarz gefärbte Haare und schwarze Klamotten, vgl. Popgruppe The Cure), die nicht gewalttätig sind und mit Nazis nichts gemeinsam haben (was aber eine dumme Hausfrau und Mutter vor dem Fernseher nicht unbedingt weiß). Und "rassistisch" ist in den USA mittlerweile alles, was nicht 100% PC (politisch korrekt) ist. Außerdem lassen sich "Bemerkungen" beliebig unterstellen. Damit steht die Verbindung Waffenbesitz und Neo-Nazi, m.a.W.: Jeder Waffenbesitzer ist wahrscheinlich insgeheim auch ein Nazi, antisemitisch... und potentieller Massenmörder. Damit möchte sich niemand gerne identifizieren lassen. Da als Waffen immer die Gewehre und Revolver der Eltern benutzt werden, seien diese verantwortlich. Folge: Viele Eltern geben ihre Waffen auf, um Mißbrauch durch die Kinder zu verhindern. Wer politisch korrekt sein möchte, hat sowieso keine Waffen im Haus. Wer keine eigenen Waffen mehr hat, stört sich auch nicht mehr an einer Verfassungsänderung, die Waffenbesitz einschränken oder ganz verbieten würde. D.h. da die meisten Menschen (der Mittelklasse) auch Eltern sind und der Rest politisch-korrekt, ist die Mehrheit bereit, widerstandslos Waffenkontrollgesetzte zu akzeptieren und damit eine de facto Verfassungsänderung - und schließlich auch de jure. Ist erst eine Verfassungsänderung möglich, kann diese bei Bedarf immer wieder modifiziert werden, d.h. die Schutzfunktion der Verfassung ist nur noch Makulatur.
Niemand stellt sich die Frage, warum es vor 20 Jahren derartige Massenmorde in Schulen nicht gegeben hat und diese erst seit einigen Jahren immer wieder passieren. (Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz erschlagen zu werden, sei doppelt so hoch wie die Chance in einer US-Schule gekillt zu werden (aus: Stupid White Man Sind es keine Schulmorde, erschießen kleine Angestellte und Arbeiter mit Schnellfeuergewehren regelmäßig ihre Kollegen und dann natürlich sich selbst. Als Motov soll angeblich ein Streit mit dem Boß oder eine Kündigung ausreichend sein... Die Tat geht national und international durch die Medien, immer mit dem Hinweis, daß die laschen Waffenkontrollgesetze derartige Massenmorde erst möglich machen. Da kann man sich dann als EU-Bürger nur glücklich schätzen, in einem so gut kontrollierten und geregelten Staatengebilde zu leben ... Nicht berichtet wird, daß Waffenbesitz Leben retten kann, weil viele Kriminelle eigentlich dumme Feiglinge mit Minderwertigkeitskomplexen sind, die jedes Risiko scheuen und daher nur Opfer auswählen, von denen kein gefährlicher Widerstand zu befürchten ist. Ein Handtaschendieb wird sich immer die Oma als Opfer suchen (und nicht den Karatelehrer), es sei denn, die Oma trägt eine Waffe. Wer den Eindruck macht, sich verteidigen zu können, wird in Ruhe gelassen und muß sich so nicht verteidigen (!). Warum der Kontrollwahnsinn?
|
||