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Reporter ohne Grenzen erfährt Ehrung und präsentiert

Auf der diesjährigen photokina in Köln vom 25. bis 30. September 2002 präsentiert die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen / Reporters sans frontiéres die Photoausstellung: "ÜberLeben im Alltag". Gezeigt werden Bildserien mit ernstem Hintergrund von zehn bekannten und mehrfach ausgezeichneten Photographen. Im Rahmen der Messe erfolgt auch die Übergabe des diesjährigen an diese Organisation vergebenen Dr. Erich-Salomon-Preises der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Diese begründet die Preisvergabe: "Damit ehren wir eine Organisation, die sich seit vielen Jahren unermüdlich für die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit engagiert. In den jährlich erscheinenden Bildbänden setzt sie in vorbildlicher Weise die Photographie als Mittel ein um Öffentlichkeit für dieses grundlegende Recht zu schaffen".

Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für die Pressefreiheit sowie verfolgte Angehörige dieses Berufsstandes ein. Jahr für Jahr werden Journalisten wegen Ausübung von der von ihnen auch als Aufgabe oder Berufung gesehen Tätigkeit diskriminiert, verfolgt, verhaftet, gefoltert und ermordet. Im Jahre 2001 waren Fälle in 150 Ländern der Welt festgestellt worden, wobei alleine bis jetzt 31 Journalisten während oder wegen der Ausübung des Berufes getötet wurden. Dies ist jedoch nur die bekannte und nachgewiesene Anzahl der Toten; viele Ermittlungsverfahren laufen noch oder sind ungeklärt. Man sollte sich das einmal bewusst durch den Kopf gehen lassen: Die Information, die für viele als Selbstverständlichkeit angesehen wird und als solche konsumiert wird, kostet in vielen Ländern der Welt Freiheit oder Leben ...

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