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Wie HOST EUROPE ein Hackeropfer zum Täter wandelt
Haben wir - und setzten in Anbetracht des Sachverhaltes, immerhin wurden sämtliche Präsenzen der betroffenen Unternehmung (z.B. network-secure.de, firewallinfo.de, bluemerlin-security.de) einfach vom Netz genommen und durch Werbung von der Host Europe GmbH ersetzt und teilten den Redaktionsschluß schriftlich für den 15.8. 10.30 Uhr mit. Am 14.8. gegen 16 Uhr, also kurz nach unserem wiederholten Kontakt mit der Pressestelle von Host Europe, machte Uwe Berger dann die Feststellung, daß seine Präsenzen wieder freigeschaltet wurden und veröffentlichte für seine Kunden und Webportalbesucher eine Sachverhaltsdarstellung zu den Abläufen. Wir hingegen mußten uns noch etwas gedulden bis die Pressestelle von der Host Europe GmbH uns ihre Stellungnahme am 15.8.06 um 17:40 Uhr wie folgt übermittelte: "Die Host Europe GmbH stellt für Ihre Kunden Webhosting Dienstleistungen bereit und hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Systeme entsprechend abgesichert sind. In dem hier vorliegenden Fall war die Systemsicherheit jederzeit gewährleistet - die Sicherheitslücke ist durch ein vom Kunden installiertes Skript aufgetreten - d.H. in diesem Fall hat der Kunde selbst für die Sicherheit seiner Anwendungen zu sorgen. Die Angriffe sind erfolgt, da in dem vom Kunden eingesetzten CMS eine Sicherheitslücke nicht geschlossen wurde - einen Artikel zu den Lücken finden Sie unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/75880 Der Kunde wurde hierüber informiert und nachdem die Lücke nicht geschlossen wurde, vom Netz genommen. Christoph Selbach
Anstelle sich gemeinsam mit dem Kunden den Hackerangriffen zu stellen, wie Berger sogar anbot und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, hat es die Host Europe GmbH vorgezogen, den "schwarzen Peter", Berger in die Schuhe zu schieben, zusätzlich eindeutig oberflächlich agiert und sich durch die Entfernung der Internetpräsenzen dem Problem auf diese Weise entledigt. Schon am Sonntag, den 13.8. um 23:08 Uhr sandte der Kundenservice von Host Europe unter der Ticketzahl: 1002ce7e861102038 an Berger die e-Mail wegen angeblich von ihm vorgenommenen SPAM-Versandt und teilt mit: "Vermutlich ist Ihr Mambo nicht auf dem neuesten Stand und bedarf eines Updates." Vermutlich ! - eine Nachschau hätte Gewißheit gebracht, daß dies nicht der Fall war. Auch die Okkupation durch die Hacker, die die Index-Seite mit den Anti-Israel-Parolen besetzte, die bereits um 18:12 Uhr von ihm selbst festgestellt, dann in den Ursprungszustand versetzt und inhaltlich an Host Europe übermittelt wurde, war jedoch gar kein Thema. Der Werbeslogan mit dem die Host Europe GmbH wirbt "World Class Internet Hosting & Services" war jedenfalls hier nicht zutreffend.
Die Folgen unserer Exklusivreportage: HOST EUROPE fordert Löschung der Reportage von DER GLÖCKELWeiterlesen: Zur Sonderseite Gerichtsfall HOSTEUROPE gegen DER GLÖCKEL_____
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