zum neuen TV-Beitrag von DER GLÖCKEL

zur neuen Publizierung von DER GLÖCKEL


Host Europe und Zensur

Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL



Titelseite
AGB
Auto
Bild & Literatur
BILLA
Blog
Computer
eBay
Ernährung
Esoterik
Film
Filmkritiken
Forum
Gesellschaft
Gesundheit
HOST EUROPE
Impressum
Investigativ
Konsument
Kriminalität
Kunst
Leserbriefe/Fanpost
Medien
McDonald´s
Momentaufnahme
Motorrad
Musik
Nationalsozialismus
Offene Briefe
OGH 4 Ob 71/06d
Politik
Polizei
PREMIERE TV
Presse
Religion
Rezensionen
Routenplaner
Satire
Sport
Suche
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG PHOTO
Tiere
Tourismus
TV-DER GLÖCKEL
Umfragen
Umwelt
Veranstaltungen
Verkehr
VOICE
Werbung kritisch
Wetter D|A|CH
Wirtschaft
Wissenschaft
Zeugen Jehovas
Zitate



Serien:
DER SCHWARZE RING


Pflegeskandal HILFSWERK
Die deutsche Sprache geht den Bach hinab
"Juristische Spitzfindigkeiten"
Sequenzschnitt Strasse
Zuckergehalt in Getränken
Sexualität und weibliches Geschlecht in der Werbung
Das Spiel der Mächte
Deutsche Flotte
Weitere Medien des Herausgebers

HOST EUROPE fordert Löschung der Reportage von DER GLÖCKEL

Sinzger & PartnerMit Brief, datiert mit 8.9.06 der Anwaltskanzlei "Sinzger & Partner" wird der verantwortliche Chefredakteur vom Nachrichtenmagazin DER GLÖCKEL aufgefordert eine vollständige Löschung der Exklusivreportage zur Reportage "Wie HOST EUROPE ein Hackeropfer zum Täter wandelt" mit Fristsetzung von nur wenigen Stunden nach Erhalt des Schreibens, vorzunehmen. Die Reportage, die bereits am 16.8.06 publiziert wurde, beinhaltet die Dokumentation von unterschiedlichen Hackerangriffen auch auf das Informationsportal zum Thema Internetsicherheit, firewallinfo.de, der NetworkSecure GbR vom zertifizierten IT-Sicherheitsberater U. Berger, der zusätzlich als offizieller Berater von Link "Deutschland sicher im Netz" tätig ist. Über dessen Internetpräsenzen wurden durch mehrfache Hackerangriffe nicht nur Anti-Israel Parolen von Hisbollah nahestehenden Kriminellen veröffentlicht, sondern zusätzlich massenhaft SPAM verschickt. DER GLÖCKEL (vorm. muenchnernotizen) dokumentierte unter Heranziehung von Originaldateien, die auch durch Berger beweisgesichert wurden, die Vorgänge und ersuchte dessen Webhoster, die HOST EUROPE GmbH, um Stellungnahme zu einem umfassenden Fragekatalog.

aufgelistete SPAM-Server von HOST EUROPE am 13.9.06 in einem Blacklist-VerzeichnisDoch anstelle sich mit den Fragen im Detail zu befassen, schickte HOST EUROPE eine Antwort, die angesichts des Sachverhaltes verblüffte. Obwohl Berger die aktuellste Version des eingesetzten CMS bereits im Juni 06 auf den Server aufspielte, reagierte die HOST EUROPE GmbH gegenüber DER GLÖCKEL mit einem Verweis auf einen Artikel in einem anderen Medium, der sich mit einer Sicherheitslücke des CMS befaßte und am 25.7.06 veröffentlicht wurde. Ein Schlag ins Leere wenn man berücksichtigt, daß der Betreiber von firewallinfo.de bereits am 26. Juni 06, also einen Monat bevor das ausgewiesene Magazin seine Veröffentlichung vornahm, die aktuellste Version des CMS aufspielte.

Dem Fachportal für Firewall und Netzwerktechnik und Opfer der massiven Hackerangriffe teilte HOST EUROPE beispielsweise wie folgt mit: "Trotz unserer Abmahnung vom 13.08.2006 - 23:08 Uhr haben Sie weiterhin bzw. erneut Spam versendet bzw. versenden lassen bzw. mittels SPAM eine oder mehrere Domains beworben bzw. bewerben lassen, die Sie bei uns als Webhosting-Paket führen." (1:1 Abschrift)

Letztendlich wurden von HOST EUROPE alle seine Internetpräsenzen vom Netz genommen und durch Werbung für die HOST EUROPE GmbH ersetzt. Dem Opfer der Hackerangriffe wurde übrigens keine einzige e-Mail von dem Konzern übermittelt, die eine Werbung für eine von ihm betriebene Internetpräsenz beinhaltete, sondern beispielsweise für eine Lotterie in England. Bergers schriftliche Versicherung, daß kein SPAM für seine eigene Unternehmung verschickt wurde, liegt der Redaktion ebenso vor.

Nach Veröffentlichung unserer Exklusivreportage eingetroffene Nachricht eines IT-UnternehmensObwohl DER GLÖCKEL explizit in der Reportage darauf hinweist, daß sämtliche Daten zum Zwecke der Beweissicherung evident sind, schreibt die Anwaltskanzlei, daß die Behauptungen im Rahmen des gegenständlichen Artikels nicht zutreffen und "Wir fordern Sie daher namens und im Auftrag unserer Mandantin auf, den Artikel 'Wie Host Europe ein Hackeropfer zum Täter wandelt' unverzüglich von dem Portal … zu entfernen."

Sollte DER GLÖCKEL, vertreten durch dessen Chefredakteur Walter Egon Glöckel, dieser Aufforderung nicht Folge leisten, "werden wir unserer Mandantin unverzüglich weitere rechtliche Schritte anraten." - so die Anwaltskanzlei.

Es folgt zusätzlich noch die Untersagung eine weitere Verbreitung des Artikels vorzunehmen und schriftlich zu bestätigen, daß die "aufgestellten Behauptungen" nicht aufrecht erhalten werden.

Faksimile aus dem Brief der Anwälte von Host Europe GmbH
Faksimile aus dem Brief der Kanzlei Sinzger & Partner im Auftrag der Host Europe GmbH

Werden sie aber und Glöckel reagierte prompt und übermittelte an die Rechtsvertretung der HOST EUROPE GmbH wie folgt: "ich teile ihnen hiermit formell mit, daß die löschung der reportage nicht erfolgt."

Weiterlesen: Zur Sonderseite Hosteurope.DerGloeckel.eu

_____
Bildlegenden v.o.n.u.-v.l.n.r.:
Faksimile des Schreibens von Sinzger & Partner
[M] - Screenshot über eingetragene SPAM-Server von HOST EUROPE am 13.9.06 in der Blacklist von www.scconsult.com
Faksimile einer Zusendung einer IT-Sicherheitsfirma am 30.8.2006 als Reaktion auf unserer Reportage
Faksimile aus dem Brief der Anwälte

_____
Veröffentlichungen zu HOST EUROPE im Blog Journalismus.DerGloeckel.info

© Copyright DER GLÖCKEL - ISSN 1992-0318 - alle Rechte vorbehalten
Bookmark and Share