Über uns

Zunehmend erreichen die Redaktion Anfragen, die sich auf die Philosophie und Hintergründe von DER GLÖCKEL (vorm. muenchnernotizen – siehe Pressemitteilung) beziehen. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen als Leser in meiner Eigenschaft als Herausgeber und verantwortlicher Redakteur, Antworten geben und unsere Motivation darlegen.

Entgegen der verbreiteten Annahme, daß die muenchnernotizen ihren Sitz in München haben, stand der Medienname alleinig für den Umstand, daß das Magazin im August 2000 von mir in der bayerischen Landesmetropole gegründet wurde. Der Hauptredaktionssitz war einige Jahre in München, dann in der Schweiz und seit 2006 befindet sich dieser in Österreich. Zu einem Zeitpunkt, als das Internet seinen Höhenflug startete, konzipierte ich die das Nachrichtenmagazin auf den drei folgenden Säulen, die es zu einem fixen Bestandteil der Medienlandschaft machen sollten:

  1. Alle deutschsprachigen Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen durch die Inhalte angesprochen werden;
  2. Die Abgrenzung zu anderen Medien muß klar und eindeutig dadurch erfolgen, daß Berichte und Reportagen das Resultat eigener Recherchen sind und
  3. alleinige Tagesaktualität in der Berichterstattung ist zu vermeiden. Inhalte müssen auch noch nach Jahren ihre Bedeutung haben und sollen das Interesse der Leser finden.

Auch wenn ich seit 1988 publizistisch tätig bin, ist wohl der bedeutendste Unterschied gegenüber anderen Journalisten der Faktor, daß ich keine langjährige journalistische Fachausbildung absolvierte, abgesehen von einschlägigen Seminaren, Schulungen und Work-Shops, sondern aus dem Staatsdienst komme. Genau gesagt, über 10 Jahre als Polizeibeamter tätig war. Mein Werdegang führte vom Streifenpolizist über unterschiedliche Sonderabteilungen, zum verdeckten Ermittler in der organisierten Kriminalität bis hin zur Staatspolizeilichen Abteilung des Bundesministerium für Inneres (Anm.: nunmehr Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung BVT). Dies ist ein Grundstock, der beispielsweise auch durch die Sonderausbildung des amerikanischen Justizministeriums zum verdeckten Ermittler eine eher ungewöhnliche Basis für den nunmehrigen Journalisten zum Resultat hat. Daß damit eine einzigartige Form der Ausübung des investigativen Journalismus möglich ist, davon zeugen auch weitere von mir veröffentlichte Medien.

Der Unterschied, jegliche Recherche verbunden mit der eigenen Erfahrung und der analytischen Arbeitsweise zu ergänzen und zu gestalten, ermöglicht Inhalte zu publizieren, die sich nicht nur mit ihrem Tiefgang von anderen Medien eindeutig abgrenzen, sondern auch abseits des Mainstream liegen. Exklusivität bei der Themenauswahl in der Berichterstattung als Resultat der Prämisse – Qualität vor Quantität. Wenn noch dazu die 100% Unabhängigkeit von Werbeträgern kommt, dann sind die Inhalte von diesem Nachrichtenmagazin der lebendige Beweis dafür, daß es auch noch Medien gibt, die ohne Einflußnahme und ohne thematische Einschränkung, unabhängig arbeiten können.

Menschen werden Tag für Tag manipuliert, auch von Medien, die in wirtschaftlicher Abhängigkeit zu Werbeträgern stehen. Daß dies mehr die Regel als die Ausnahme ist, erfährt man, wenn beispielsweise Verwunderung bei Betroffenen eintritt, wenn zu unliebsamen Themen Stellungnahmen angefordert werden. Nicht wie anderenorts möglich, funktioniert hier beispielsweise der Griff zum Telefon um den Herausgeber oder Chefredakteur zu manipulieren oder in Aussicht zu stellen keine Werbung mehr zu schalten oder unliebsame Veröffentlichungen bei der nächsten Presseförderung oder Subventionierung zu berücksichtigen in keinster Weise. Hier muß keine Recherche in der Schublade verschwinden oder Mitarbeiter der Auftrag zur Einstellung dieser veranlaßt werden, weil ggf. ein wirtschaftlicher Interessenskonflikt besteht, bestehen könnte oder möglich wäre. Mein kleines Team setzt sich aus einem übersichtlichen Kreis engagierter weiblicher und männlicher Journalisten aus Deutschland und Österreich zusammen. Auf eine Namenskennzeichnung bei unseren Veröffentlichungen verzichten wir, weil einerseits einige unsere Mitarbeiter auch für andere Medien tätig sind und dies wünschen und andererseits um nicht sie persönlich ins Schußfeld von Reaktionen, die abseits der normalen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen liegen, geraten zu lassen.

Wir veröffentlichen auch keine Artikel die Sie inhaltlich ident in einem anderen Medium finden, was andere Medien nicht immer behaupten können (siehe Screenshot aus dem Nachrichtenportal von Google [news.google.com]) Auch das macht einen wesentlichen Unterschied aus – die Exklusivität der Themen.

news.google.comViele Medien mit gleichem Inhalt -Screenshot aus dem Portal von News Google

DER GLÖCKEL ist in der Medienlandschaft nicht überall beliebt, gerade deshalb, weil wir tatsächlich ungebunden und unabhängig sind. Es gibt einige die uns gerne mundtot machen würden mit Verpflichtungserklärungen oder einstweiligen Verfügungen, beziehungsweise mit Prozessen eindecken, damit „unangenehme“ Themen erst gar nicht die Öffentlichkeit erreichen – Beispiele: Mediengruppe Süddeutscher Verlag, Zeugen Jehovas , HOST EUROPE oder HILFSWERK Österreich (gleich 8x!).

Wir arbeiten für Menschen wie Sie und stellen unter Beweis, daß es wirklich noch eine unabhängige Presse gibt. Der wahre Journalismus ist die letzte Bastion, die zwischen den Menschen und der Manipulationskraft unterschiedlichster Gruppierungen steht und DER GLÖCKEL zählt sich zu seinen Repräsentanten.

Das Magazin wird mit Crowdfunding/Spenden finanziert.

Walter Egon Glöckel

06/11-27