Selbst Kleinigkeiten bleiben in der Umweltpolitik Hainburgs liegen

Vor einem Jahr sagte Umweltstadträtin Staffenberger Verbesserung zu – geschehen ist nichts

(Niederösterreich) Annähernd vor einem Jahr wurde die SPÖ-Umweltstadträtin von Hainburg, Frau Elisabeth Staffenberger mit Mängel betreffend der Forstwirtschaft in ihrem Zuständigkeitsbereich konfrontiert (siehe Bericht). In der Donaumetropole gibt es viele Mißstände und Probleme die Umwelt betreffend, ob nun die Feinstaubbelastung, Ozongrenzwertüberschreitungen, Hunderte illegale Ablagerungen allerorts, etc., etc. – da will man nicht kleinlich sein und zeitlichen Druck erzeugen. So warteten wir ab wann sich die Stadtverwaltung den gefangenen, aber auch verendeten Bäumen widmen würde und sie von den Kunststoff- & Metalldrähten befreien würde.

Der Winter verging, der Frühling kam und im Mai hielten wir bei einem Lokalaugenschein im Bereich, der mit der SPÖ-Politikerin erörtert wurde, diese Momentaufnahmen entlang eines Fußweges fest. Die Feldwege und das Freiland waren überzogen mit den Kunststoffeilen die den Jungbäumen einst als Schutz bei der Aufforstung dienten und längstens hätten entfernt werden müssen.

Den ganzen Sommer über bis zum heutigen Tage konnten wir keinerlei Verbesserungen bzw. Veränderungen feststellen; geschehen ist offensichtlich gar nichts; fanden aber im Gegenzug eine Vielzahl weiterer Örtlichkeiten im Gemeindegebiet an denen ebenso vor 10 bis 25 Jahren Bäume gepflanzt wurden, die heute gefesselt mit Draht und Kunststoffummantelungen ihr Dasein fristen. Und davon sind auch die umliegenden Ortschaften wie beispielsweise Wolfsthal und Bad Deutsch-Altenburg betroffen. Selbst haben wir Hand angelegt und bis dato etwa 25 Bäume von ihren Klammern befreit.

Umweltpolitik gewählter Gemeindevertreter sollte unserer Meinung nach anders aussehen …